Wie viel Ballaststoffe braucht man pro Tag?

Wie viel Ballaststoffe braucht man pro Tag?

 

Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag zu sich zu nehmen.

Was sind aber diese 30g im realen Leben und wo kann man sie finden?

Hier ein Paar Werte zur Orientierung:

Als ballaststoffreiche Lebensmittel zählen z. B. Artischocke (11,4 g Ballaststoffe pro 100 g), Erdnüsse (7,6 g Ballaststoffe pro 100 g), Erbsen (5,3 g Ballaststoffe pro 100 g), Kohlgemüse (3 g Ballaststoffe pro 100 g), Linsen (3,6 g Ballaststoffe pro 100 g).

Soll man dann wirklich 300 Gramm Artischocke jeden Tag essen? Oder das mit Linsen und Erdnüsse wechseln?

Vollkornbrot und Vollkornnudeln enthalten auch viel Ballaststoff – von 5,1 bis 7,5 g pro 100g Gewicht. Sie bringen aber gleichzeitig viel Kohlenhydrate, was nicht immer gut ist.

Natürlich ist es durchaus möglich ein ausgewogenes, wertvolles und vielfältiges Menu zusammenzustellen, wo auch Ballaststoffe ihren eigenen Ehrenplatz haben. Nun was ist, wenn man unterwegs ein Döner oder Pommes frites statt Vollkornkeksen kauft? Schafft man es, jeden Tag den Ballaststoffzufuhrplan zu folgen? Nach Daten der Nationalen Verzehrsstudie II weisen 75 % der Frauen und 68 % der Männer eine Ballaststoffzufuhr unter dem Richtwert von mindestens 30 g pro Tag auf.

Und dann, die oben genannten 30 g sind wiederum die minimale Dosis.
Es gibt zwei Produktarten, die das Situation ganz schnell und leicht retten: Leinsamen, die 35 g Ballaststoffe pro 100 g Gewicht enthalten und Kleie.

Z.B. Weizenkleie weist normalerweise das Ballaststoffgehalt von 45 g pro 100 g Gewicht.

1-6 Esslöffel Kleie pro Tag ergänzen Ihr Diät und sorgen für die optimale Ballaststoffzufuhr. Mit Kleie ist es außerdem sehr leicht zu regeln, wie viel Ballaststoffe Sie ergänzend zu Ihrem täglichen Essen bekommen.

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